Sojabohnen und Darmgesundheit
Sojabohnen sind eine nährstoffreiche Hülsenfrucht, die häufig in pflanzlichen Ernährungsweisen und verarbeiteten Lebensmitteln verwendet wird. Sie sind reich an Ballaststoffen und Eiweiß, können aber für empfindliche Verdauungssysteme aufgrund von FODMAPs, Allergenität und histaminbezogenen Effekten problematisch sein.
- Hoher FODMAP-Gehalt, hauptsächlich Galakto-Oligosaccharide (GOS)
- Können als Histaminliberator wirken und bei empfindlichen Personen Symptome auslösen
- Häufiges Allergen (Sojaallergie ist verbreitet)
- Reich an unlöslichen und löslichen Ballaststoffen, unterstützt die Darmmikrobiota
- Kann natürliche Glutamate und geringe Mengen anderer Amine enthalten
- Hülsenfruchtfamilie: ebenfalls hoher Nickelgehalt
Sojabohnen und FODMAP-Gehalt
Sojabohnen enthalten viele FODMAPs, insbesondere Galakto-Oligosaccharide (GOS), die bei Menschen mit Reizdarmsyndrom (IBS) oder FODMAP-Empfindlichkeit Blähungen, Gas und Unwohlsein verursachen können. Kleine Portionen (unter 40 Gramm) werden manchmal vertragen, größere Mengen lösen jedoch oft Symptome aus. In einigen Sorten können auch Fruktane enthalten sein, was die FODMAP-Belastung erhöht.
| FODMAPs | Stufe | Portionsempfehlung |
|---|---|---|
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Monosaccharide (Fruktose)
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Niedrig–Mittel |
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Disaccharide (Laktose)
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Niedrig |
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Fructo-Oligosaccharide (Fruktane)
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Mittel |
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Galacto-Oligosaccharide (GOS)
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Hoch |
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Polyole (Mannit)
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Niedrig |
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Polyole (Sorbit)
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Niedrig |
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Histamin und Sojabohnen: Liberator-Effekt
Sojabohnen enthalten selbst wenig Histamin, können aber als Histaminliberatoren wirken und die Freisetzung von Histamin im Körper fördern. Das kann bei Menschen mit Histaminintoleranz zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Nesselsucht oder Verdauungsbeschwerden führen. Obwohl sie wenig andere biogene Amine enthalten, können Sojabohnen für empfindliche Personen dennoch problematisch sein.
| Histamin & relaterede | Niveau | Portionsvejledning |
|---|---|---|
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Histaminniveau
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Lav–Moderat |
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Andre biogene aminer
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Lav–Moderat |
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Histaminfrigører
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Høj | — |
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DAO-hæmmer
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Lav | — |
Ballaststoffe und präbiotische Effekte
Sojabohnen sind eine ausgezeichnete Ballaststoffquelle und enthalten sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe. Diese unterstützen die regelmäßige Verdauung und fördern nützliche Darmbakterien, was zu einer gesunden Mikrobiota beiträgt. Dieselben Ballaststoffe, insbesondere GOS, können jedoch bei FODMAP-Empfindlichkeit zu Blähungen und Gas führen.
Gesamtballaststoffe
Sojaallergie und Darmbeschwerden
Sojabohnen gehören zu den wichtigsten Lebensmittelallergenen. Eine Sojaallergie kann Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Krämpfe oder Durchfall sowie systemische Reaktionen auslösen. Bereits Spuren können bei hochallergischen Personen Symptome verursachen. Kreuzreaktionen mit anderen Hülsenfrüchten sind möglich, aber nicht immer gegeben.
Details
- Nicht vorhanden Weizen / Dinkel
- Nicht vorhanden Roggen
- Nicht vorhanden Gerste
- Nicht vorhanden Hafer
Details
- Nicht vorhanden Krebse
- Nicht vorhanden Garnelen
- Nicht vorhanden Shrimps
- Nicht vorhanden Hummer
- Nicht vorhanden Flusskrebse
Details
- Nicht vorhanden Mandeln
- Nicht vorhanden Paranüsse
- Nicht vorhanden Cashews
- Nicht vorhanden Haselnüsse
- Nicht vorhanden Macadamianüsse
- Nicht vorhanden Pekannüsse
- Nicht vorhanden Pistazien
- Nicht vorhanden Walnüsse
Details
- Nicht vorhanden Venusmuscheln
- Nicht vorhanden Miesmuscheln
- Nicht vorhanden Oktopus
- Nicht vorhanden Austern
- Nicht vorhanden Schnecken
- Nicht vorhanden Tintenfisch
Verdauungsverträglichkeit und Zubereitung
Die Zubereitung beeinflusst die Verträglichkeit von Sojabohnen. Kochen, Einweichen oder Fermentieren kann einige FODMAPs und Antinährstoffe reduzieren und die Verträglichkeit für manche Menschen verbessern. Dennoch können auch zubereitete Sojabohnen bei FODMAP- oder Histaminintoleranz weiterhin Symptome verursachen.
Weitere Inhaltsstoffe: Nickel, Glutamate und Salicylate
Sojabohnen enthalten viel Nickel, was bei Nickelüberempfindlichkeit Symptome auslösen kann. Sie enthalten auch natürliche Glutamate, die bei empfindlichen Personen Reaktionen hervorrufen können, sowie geringe bis mittlere Mengen an Salicylaten. Diese Stoffe sind für Menschen mit bestimmten Unverträglichkeiten relevant.